George R. R. Martin is not your bitch

Als Nachtrag zu meinem letzten Artikel erinnerte ich mich an etwas, das ich einst in Neil Gaimans Web-Journal las. Ein Fan fragte, ob er sich im Stich gelassen fühlen dürfte, weil George R. R. Martin so lange für den fünften Teil der Song-of-Ice-and-Fire-Saga brauchte (was in Deutschland dem 9. bzw. 10. Teil entspricht). Mal abgesehen davon, dass die Frage ungünstig gestellt war – was soll ein Autoren-Kollege von Martin schon darauf sagen? – hat Gaiman wie immer sympatisch und nachvollziehbar geantwortet: Bloß weil jemand etwas veröffentlicht, das wir gekauft haben, haben wir noch lange nicht das Recht irgendetwas zu verlangen. Er (oder sie) hat es geschrieben/produziert, es ist sein Werk und wir können uns überlegen, ob wir Folgeprodukte kaufen wollen oder nicht. Aber ein Recht auf irgendetwas haben wir nicht.

Oder, um es mit Gaimans eigenen Worten zu sagen:

George R. R. Martin is not your bitch.

Und das gilt nicht nur für Schriftsteller, sondern auch für Prometheus, Pegasus oder Ulisses.

Der Journal-Eintrag ist wirklich ein schöner Text. Er geht bei der fett gedruckten Frage los.

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Veröffentlicht am 26. April 2011, in Meinung. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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