Neuer Retro-Klon: Dark Dungeons

Erinnert sich noch jemand an dieses gruselige Traktat aus den 80ern, in dem Rollenspieler wie in einer Sekte vom Spielleiter unter Kontrolle gebracht und eine von ihnen am Ende von Jesus gerettet wurde? Der neuste Retro-Klon „Dark Dungeons“ bezieht sich direkt darauf und benutzt sogar in den Beispielen einige der darin auftauchenden Namen.

Das ist jedoch nicht der einzige Grund, es sich anzusehen. Es ist ein voller Retro-Klon der D&D-Encyclopedia, die nach den fünf Boxen erschien (wann war das? 1991?) und alle D&D-Regeln in sich vereinigte, einschließlich Existenzebenen, der Suche nach Unsterblichkeit und dem „End Game“ (also der Teil von D&D, in dem die Charaktere Herrscher über Landstriche werden und mit Armeen und Politik herumspielen). Viele Dinge, so hört man, mussten von Rechts wegen geändert werden und so wurden eigene Regeln für Existenzebenen u. a. entwickelt, die ähnlich aber nicht gleich sind. Sie sollen gut sein, heißt es.

Das 345 Seiten lange Buch wird nicht nur komplett unter Open Gaming Licence, sondern sogar Public Domain veröffentlicht, jeder kann sich also frei bedienen. Man bekommt es kostenlos als PDF, oder über Lulu.com zum Selbstkostenpreis als Hard- oder Softcover.

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Veröffentlicht am 27. Mai 2010 in freie Rollensp. und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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