Weitere Rezi zu „Disturbania“

Thomas Harbach rezensiert die Anthologie sehr ausführlich und wesentlich kritischer als der Fan der letzten Rezi. Er mag das Buch, ist aber nicht begeistert, stellt jedoch all die Vorzüge heraus, die auch ich an dem Buch so faszinierend finde.

Ich zitiere – wie üblich – nur, was über mich in der Rezension steht. Es lebe die Selbstdarstellung :-)

„Ansichtssache“ von Andreas Mehlhorn arbeitet auf verschiedenen Ebenen, die sich in der Auflösung des Plots zielstrebig verbinden. Auf der anderen Handlungsebene die Aufzeichnungen eines offensichtlich geistesgestörten Gewaltverbrechers, auf der zweiten Handlungsebene seine Tagebuchaufzeichnungen. Auch hier ist die zugrunde liegende Idee – der perfekte Mord – nicht unbedingt neu, aber mittels eines zynischen Ende negiert Mehlhorn in dieser dunklen, aber gut geschriebenen Story die bekannten Elemente.

Das Thema ist also der perfekte Mord, soso. Daran dachte ich beim Schreiben eigentlich nie, eher daran, wie der Blickwinkel Dinge verfälschen, wie leicht man sich irren kann – es ist halt alles Ansichtssache.

Bei der insgesamt netten Kritik verzeihe ich dem Autoren der Rezi auch, dass er mich falsch geschrieben hat.

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Veröffentlicht am 14. Juni 2008, in Literatur. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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