Matt Ruff: Fool on the Hill
Es war der Tipp eines Freundes. Er meinte: “Tu mir einen Gefallen und lass mich dir dieses großartige Buch ausleihen. Du wirst es lieben.” Ich lieh es mir nicht. Aber als ich ein paar Wochen später mal wieder in der Buchhandlung herumstöberte, sah ich das knallgelbe Taschenbuch, schlug eine beliebige Seite auf und las einen Absatz, dann noch einen und noch einen. Dann kaufte ich das Buch.
Ich mache das öfter in Buchläden - eine beliebige Seite eines interessant wirkenden Buches zum Teil lesen - aber nur selten hat das einen Effekt. Aus dem Zusammenhang gerissen, transportieren die Worte fast nie ein besonderes Lesegefühl. Das ändert sich vielleicht, wenn man die ganze Seite liest (es gibt eine Webseite, die sagt, man solle immer Seite 69 eines Buches lesen und wenn man diese mag, kann man das Buch bedenkenlos kaufen), aber die wenigen Sätze, die ich lese, bedeuten mir nur selten etwas. (mehr…)
Soeben von offizieller Seite verkündet:
Zum Glück hat uns Oliver Fedkte das Klischee “Es ist nicht tot, was ewig liegt …” erspart, als er gestern in seinem Newsletter davon berichtete, dass nach langer Zeit die 5. Ausgabe des Online-Zines