Adamant kehrt zu alten Preisen zurück

Na toll, da berichtete ich gerade von den unglaublich billigen (und guten) Produkten von Adamant Entertainment, da kehren sie auch schon zu den alten Preisen zurück. Ein Trauerspiel, aber verständlich.

Wer mehr über die Gründe wissen will, klicke hier auf eine ausführliche Erklärung von Adamant-Chef Gareth-Micheal Skarka.

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Veröffentlicht am 4. April 2011, in News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Das ist NICHT das “Trauerspiel”.

    Das Trauerspiel ist, wie BESCHEUERT Adamant in der Preisgestaltung agiert! Das zeugt von wenig betriebswirtschaftlicher Erfahrung, was ein Problem ist, weil leider auch die rollenspielerische Qualität der Adamant-Produkte nicht das Gelbe vom Ei sind.

    Die meisten Savage-Worlds-Produkte hatte ich zum ursprünglichen Preis als (LEIDER!) überteuert empfunden, weil Adamant viele gröbste Schnitzer bei der Savage-Worlds-Umsetzung der alten D20-Produkte, die sie aktuell als SW-Release produzieren, gemacht hat. Schnitzer, die man hätte vermeiden können, wenn man auch nur GERINGE Ahnung vom SW-Regelsystem gehabt hätte. So strotzen die Adamant-Produkte vor lauter “D20-ismen”.

    Die Qualität der “D20-Resteverwertung”, die das Hauptproduktangebot von Adamant darstellt, ist leider von mäßig bis überhaupt nicht gut einzustufen. – Vor allem, weil es einfach Copy&Paste-Reprint aller Fluff-Anteile der D20-Produkte umfaßt, zu denen dann noch mit sehr mäßiger Kenntnis des SW-Regelwerks eine Regelumsetzung der lieblosen Art vorgenommen wurde.

    Die alten/neuen Preise sind nicht gerade “Schnäppchen”, wenn man den Qualitätsstand der SW-Produkte von Adamant auch für deren andere Produkte annimmt (die ich wiederum selbst nicht kenne – im Gegensatz zu den SW-Produkten, deren Kauf zum alten, HOHEN Preis mich stellenweise wirklich reut).

    Andererseits ist der niedrige “Kampfpreis” als “Einheitspreis” eh eine BLÖDE Idee! – Ein Abenteuer von wenigen Seiten ist nun einmal weit, weit weniger aufwendig zu erstellen, als ein Settingband mit mehreren Hundert Seiten.

    Und da Rollenspiele als PDF-Produkte eh nur einen BRUCHTEIL des NISCHENMARKTES Pen&Paper-Rollenspiele adressieren, hat man hier NIE UND NIMMER die “Masseneffekte”, die man beim hunderttausendfachen Verkauf dümmlichster Billig-Apps auf iPhones (und dergleichen) realisieren kann.

    Da fehlte bei Adamant neben Qualitätsbewußtsein für ihre eigenen Rollenspielprodukte auch noch jeglicher unternehmerische Verstand und die Beherrschung der Grundrechenarten.

    DAS ist das Trauerspiel!

  2. Ich mag die Adamant-Produkte sehr gern. Die “d2o-ismen” stören mich bei Mars und Thrilling Tales nicht, denn die Produkte bestehen ja hauptsächlich aus Beschreibungen von Gruppierungen und Genre (und Welt bei Mars). Die Abenteuer für TT sind wie für Pulp zu erwarten ziemlich eingleisig, aber nett gemacht.

    Die Preisgestaltung hat sich meiner Beobachtung nach aus wiederum einer Beobachtung von Adamant ergeben: Er hatte regelmäßig Sonderaktionen “Alle Produkte für $1″. In dieser Zeit scheint er so viele Bücher verkauft zu haben, dass er die neue Preisgestaltung ausprobierte.

    $1,99 war selbst bei den schlechteren und kürzeren Produkte ein Schnapper (für die Grundbücher sowieso). Ich habe mir seitdem jedenfalls fast jede Neuerscheinung gekauft, was sie wohl hofften, dass es jeder tun würde.

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