Einige Seiten des Buches Eibon

30. März 2008

Jonathan Carroll: Das hölzerne Meer

Gespeichert unter: Literatur — amel @ 8:00

Jonathan Caroll ist einer von diesen Autoren, die es scheinbar nie vom Geheimtipp zum Bestsellerautoren schaffen. Mein erstes Buch von ihm erstand ich vor der Mensa von einem Antiquatiatshändler, der Bücher auf langen Tapeziertischen aus Bananenkisten verkaufte. Ich nahm es mit in die Uni und blätterte kurz darin herum, wie ich es häufig mit neuen Bücher tue. Aus irgendeinem Grund fing an zu lesen. Normalerweise lese ich höchstens eine halbe Seite, erinnere mich dann daran, dass ich noch etwas anderes zu tun habe und lege das Buch weg. Nicht so bei “Ein Kind am Himmel” (Suhrkamp, 1992). Erst nach 20 oder 25 Seiten legte ich das Buch beiseite, nahm es aber zu Hause sofort wieder zur Hand und las es in nur wenigen Tagen zu Ende.

In “Das hölzerne Meer” (Eichborn, 2003, 306 Seiten) stirbt ein alter, dreibeiniger Hund im Büro von Polizeichef Frannie McCabe. Er bringt ihn zum Fluss und begräbt ihn, doch am nächsten Tag liegt er nach Blumen duftend wieder im Kofferraum von McCabes Auto. Der Hund, der nicht begraben bleiben will, ist aber noch lange nicht das Absonderlichste, das McCabe die nächste Zeit widerfährt. (mehr…)

25. März 2008

Microlite20 Pocketmod

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 14:14

Microlite20 ist, wie man sich erinnert, die Kurzfassung der d20-Regeln. Sie ist so kurz, dass sie - richtig gefaltet - in ein Portemonnaie passt.

Für mich sind sie eine großartige Entdeckung. Es gibt eine Menge gute d20-Abenteuer und auch Quellenbücher (XCrawl hatte es mir ja z. B. angetan), aber mit den Regeln konnte ich mich nie anfreunden. Ich bin zu alt und meine Zeit ist zu knapp, um mich durch 100te von Seiten zu kämpfen, das Spiel ist mir zu taktisch und zu überladen.

Microlite20 bietet die Möglichkeit fast ohne Konvertierung auf d20-Abenteuer zurückzugreifen. Man muss nur fast alle Werte der Gegner ignorieren (alle bis auf Trefferwürfel, Schaden und ggf. besondere Fähigkeiten), und Charaktere lassen sich so leicht erschaffen, dass man sie im Kopf konvertieren kann.

Sucht man auf der Microlite20-Macropedia ein wenig herum stellt man fest, dass es eine “Revised Edition” gibt, die z. B. wesentlich besser mit Zaubern umgeht. Und es gibt eine deutsche Übersetzung dieser Edition von Alex Schröder.

Ich habe ein paar Rechtschreibfehler aus der Übersetzung genommen (Kämpfer benutzen jetzt Schilde und keine Schilder mehr) und habe sie in dem Pocketmod umgewandelt. Wie man diese Heftchen faltet, wird hier erklärt. Zauber, Monster- und Ausrüstunglisten gibt es auf der Homepage und natürlich in jeder Version der SRD zu d20.

20. März 2008

Rezension von Encounter Critical

Gespeichert unter: Rezensionen, freie Rollenspiele — amel @ 8:00

Von “Encounter Critical” habe ich schon an anderer Stelle berichtet. Als Ergänzung dazu möchte ich auf eine Rezension hinweisen, die die ganze Coolness des Spiels ausführlich beschreibt.

Zu finden in “Jeff’s Gameblog”: Rezension von Jeff Rient

13. März 2008

Icar

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 8:00

Das Projekt “Icar” gibt es seit vielen Jahren im Netz und wird langsam aber kontinuierlich weiterentwickelt. “Icar” ist ein Science-Fiction-Rollenspiel. Der Autor kann gut mit seinem 3D-Grafik-Programm umgehen und bewegt sich sicher durch die Welt des Layouts. Und er spielt regelmäßig, was wahrscheinlich noch wichtiger ist. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Rollenspiel präsentiert in tollen (und vielen) PDF-Büchern.

11. März 2008

d20-Retros

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 8:00

In Ergänzung zu den bereits erwähnten Retro-Klon-Systemen möchte ich drei weitere Systeme nennen:

  • Microlite20 passt in ein Portmonnaie: die d20-Regeln auf eine Doppelseite zusammengedampft - Abenteuer und Extraregeln gibt es obendrauf (Man beachte auch die interessante Linkliste zu ähnlichen Systemen).
  • Das “Basic Fantasy RPG” ist wesentlich länger. Es nimmt die D&D-Regeln und erweitert sie, so dass sie auch AD&D-Fans gefallen sollten.
  • Perfect20 bereitet die d20-Regeln für Indie-Fans auf.

10. März 2008

Epos

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 8:00

Angefangen hat es mit einem kleinen Projekt für DSA. In mehreren Abenteuern konnte man aventurische Kinder durch entsprechend kindliche Abenteuer leiten. Doch DSA4 tötete den Spaß an “Kleine Helden” und Dennis Engelhard, der Autor, suchte sich ein neues Projekt.

Dieses Projekt ist “Epos”, ein Fantasyrollenspiel, das mehr nach seinem Geschmack war. Vor wenigen Tagen erschien Version 1.0 des Grundregelwerks. Magie, Spielleiterhandbuch und Weltbeschreibung befinden sich zwar noch im Aufbau, doch auch hier gibt es schon eine Menge Material. Das ganze wird in hübschen, reich illustrierten PDF-Dateien von jemandem präsentiert, der offenbar Spaß an Layout hat und auch noch zeichnen kann.

6. März 2008

E. Gary Gygax, Jack Vance und D&D

Gespeichert unter: News — amel @ 20:25

Gary Gygax ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren in seinem Haus in Lake Geneva.

Als ich die rote D&D-Box zu Weihnachten geschenkt bekam, war ich 14. Sie hat seitdem mein Leben geprägt. Ich bin während meiner Schulzeit durch Dungeons gelaufen, habe über Regeln, Würfel, Feuerbälle und Drachen diskutiert und vor Läden rumgelungert, die Rollenspiele verkauften. Rollenspiel hat mich seitdem nie wieder losgelassen; nicht zu letzt hat es meine Lust am Schreiben geweckt. Gary Gygax hat mein Leben also genauso beeinflusst, wie das Leben von vielen Millionen Rollenspielern - egal ob Computer oder Papier - auch.

Einen der sympatischsten Nachrufe fand ich auf dem Blog von Pelgrane Press. Simon Rogers erzählte von seiner Begegnung mit Gygax und dass dieser einen Artikel für “Excellent Prismatic Spray”, das Dying-Earth-Rollenspiel-Magazin, verfasste. Gygax schrieb darin über den Einfluss von Jack Vance auf D&D (er war groß!). Der Artikel wurde im Nachruf sogar zum Download angeboten.

Ich fand, besser konnte man einen Nachruf nicht gestalten: hier vermengten sich Vorbilder, Urväter und moderne Ergebnisse und zeigten so den Einfluss, den Gygax hatte und immer noch hat. Leider wurde der Post aus dem Blog offenbar wieder herausgenommen, ich konnte ihn jedenfalls nicht finden, als ich gerade nach dem Link suchte.

Stattdessen will ich auf die Homepage von Dave Arneson, dem zweiten Erfinder von D&D hinweisen, die ich über den Nachrufartikel auf Spiegel.de gefunden habe. Hier kann man das erste Rollenspielsetting mit dem Namen Blackmoor herunterladen. So haben wir etwas, das wir angucken können, wenn wir uns an alte Rollenspieltage und an den Mann erinnern, der das alles möglich gemacht hat.

Steampunk Magazine #4

Gespeichert unter: Literatur — amel @ 12:49

Ausgabe 4 des PDF- und Druckmagazins über “Lifestyle, Mad Science, Theory and Fiction” ist online.

T&T: Free Dungeons

Gespeichert unter: Spielhilfen, freie Rollenspiele — amel @ 8:00

Über die freien Kurzregeln von “Tunnels and Trolls”, die es bei DriveThruRPG.com zum Download gibt, habe ich schon berichtet. Doch es gibt noch andere interessante Ressourcen für T&T im Internet.

Free-Dungeons.com ist eine Internetseite, auf der man T&T-Soloabenteuer spielen kann. Drei Solo-Abenteuer werden bisher angeboten, eins ist in Version 1.0, bei den anderen muss man wohl noch mit Fehlern rechnen. Wenn man sich einloggt (E-Mail-Adresse und Passwort wählen, das war’s), kann man Charaktere, die man mit den verfügbaren Generator erstellt hat, speichern und ausdrucken. Einen dieser Charaktere führt man auch durch die Solos führen. Außerdem gibt es zwar immer noch gekürzte, aber ausführlichere Regeln als die, die man bei DTRPG.com findet.

Als Ergänzung sei hier noch erwähnt, dass Troll Lord Games bei DTRPG.com eingestiegen ist und man dort nicht nur die 7. Edition der Regeln findet, sondern auch eine ganze Reihe von Soloabenteuern. Letztere kosten nur € 3,95.

4. März 2008

Unknown-Armies-Charakterbögen

Gespeichert unter: Spielhilfen, Unknown Armies — amel @ 20:00

Wer schon immer gern den UA-Charakterbogen am Computer ausfüllen wollte, hat nun Gelegenheit dazu. Hier ist der Bogen als Formular, das mit dem Adobe Reader ausgefüllt und gedruckt werden kann. Speichern kann der Reader nicht, dazu müsste man auf das Programm CABAReT Stage zurückgreifen (für Privatanwender umsonst) - oder man druckt den Bogen einfach wieder als PDF, das speichert die Daten auch :-)

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