Einige Seiten des Buches Eibon

29. September 2007

The Pirate’s Guide to Freeport

Gespeichert unter: News — amel @ 11:32

The Pirate's Guide to FreeportDas Abenteuer “Death in Freeport” erschien im Jahr 2000 und war vom ersten Tag an ein Erfolg. Die Mischung aus Fantasy, Piraten und einem guten Schuss Cthulhu schien den Leuten zu gefallen. Das Abenteuer war voller Action, nahm sich selbst nicht zu ernst, war spannend und stimmig. Es war einfach cool.

Die Reihe wurde fortgesetzt und jetzt, einige Wochen nach GenCon, ist die neuste Inkarnation der Stadt Freeport auch bis in den deutschen Markt vorgedrungen. “The Pirate’s Guide to Freeport” hat die Zeitleiste 5 Jahre weiterbewegt und die Spielwerte vernichtet. Um nicht vom ständig wechselnden DnD-Markt abhängig zu sein, hat der Verlag Green Ronin beschlossen, das Buch ohne Spielwerte zu veröffentlichen. Zusatzbücher mit Werten für verschiedene Systeme sind in Arbeit (der “True20 Freeport Companion” ist sogar schon erhältlich).

Die 254 Seiten des stabilen Hardcovers bieten immer noch die gleiche Mischung: Schlangenmenschen, Kulte und das Gelbe Zeichen spielen eine nicht unwesentliche Rolle in der Stadt (sowie auch andere cthuloide Einflüsse), Piraten laufen frei herum und streiten sich um die Herrschaft über Teile der Stadt und alle klassischen DnD-Rasse sind vertreten (seefahrende Orks!). Man kann Freeport auch weiterhin in seine eigene Welt setzen, obwohl diesmal erstmalig ein Kapitel über “den Kontinent” (Freeport liegt auf einer Insel) im Buch zu finden ist. Ein paar Seiten des Buches sind farbig, die Gestaltung ist insgesamt großartig, genau wie die Karten (auch wenn letztere ein wenig dunkel geraten sind).

Für mich als Cthulhu-Enthusiasten und Liebhaber von action-reichen, “dreckigen” Settings ist Freeport ein echter Leckerbissen, und bedenkt man den Erfolg der Stadt innerhalb der letzten Jahre scheine ich mit dieser Meinung nicht allein zu sein.

26. September 2007

Steampunk Magazine #3

Gespeichert unter: Literatur — amel @ 9:47
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Steampunk Magazine #3Als Dominik über Steampunk berichtete, fühlte ich mich inspiriert, ein paar Links zu checken, die ich lang nicht mehr angesurft hatte. Dabei stellte ich fest, dass die dritte Ausgabe des Steampunk Magazines erschienen ist. Das hübsche und interessante Magazin kommt zwar selten heraus, aber immerhin, es kommt überhaupt heraus! Es ist ein nicht-kommerzielles Produkt von Steampunk-Fans, das sich wirklich sehen lassen kann.

“Bringt den Punk zurück in den Steampunk!” Dem ist nichts hinzuzufügen.

25. September 2007

System Reference Documents

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 17:43

Die “Open Gaming License” von Wizards of the Coast hat einiges in Gang gebracht. Plötzlich begriffen auch größere Verlage, dass es sinnvoll sein kann, Dinge zu verschenken, um anschließend mehr Bücher zu verkaufen. Viele Spiele haben inzwischen nachgezogen und einige d20-Ableger haben sich so stark weiterentwickelt, dass sie bereits als eigenen Spiele angesehen werden müssen.

Die Lizenz erlaubt es Verlagsfremden, Bücher für das Spiel zu produzieren und zu verkaufen. Um den Fremdverlagen die Arbeit zu erleichtern und klarzumachen, welche Informationen verwendet werden dürfen und welche nicht, bringen die Verlage häufig “System Reference Documents”, kurz SRDs, heraus. Viele der SRDs werden von Fans weiterverarbeitet und als Html-Seiten oder als Pdf-Dateien ins Internet gestellt.

Das wohl bekannteste SRD ist die für das d20-Rollenspiel, sprich “Dungeons and Dragons”. “Runequest” ist noch nicht sehr lange dabei, “True20″, als d20-Ableger ist sehr interessant und wahrscheinlich nächstes Jahr werden die “Traveller”-Regeln von Mongoose Publishing das Angebot nochmals erweitern. Es gibt aber auch andere, kleinere Systeme, die auf die “Open Gaming License” zurückgreifen.

Es folgen einige wichtige Links: (mehr…)

24. September 2007

Tage des Mondes

Gespeichert unter: Cthulhu abseits, Hexer von Salem, News — amel @ 12:00

Tage des Mondes[Update: Zum wiederholten Male ergänze ich die Links zu Rezensionen.]

Vor wenigen Wochen erschien “Tage des Mondes”, das neuste Abenteuer für “Der Hexer von Salem”. Es führt die Charaktere in eine abgelegene Klinik für Geisteskranke und damit in eine Reihe von seltsamen Ereignissen mit Soldaten, eigenartigen Tieren, Dämonen und Familientragödien. Die Geschichte ist schnell und stellenweise etwas abgedreht und hat mir und den Spieltestgruppen sehr viel Spaß gemacht.

Für € 9,95 bekommt man auf 44 Seiten das Abenteuer, eine Kurzgeschichte aus der Welt des Hexers und ein Cover, das sogar etwas mit dem Inhalt zu tun hat.

  • Die erste Rezension ist online und kann hier gelesen werden.
  • Die zweite Rezension, diesmal von Dorp. Ich möchte sie als Kontrast zur letzten Renzension empfehlen, denn auch hier wurde sich eingehend mit der Materie beschäftigt.
  • Auf Ringbote.de befindet sich seit Kurzem eine dritte Rezension.
  • Die vierte Rezension erschien bei Media-Mania.de.
  • Rezension bei RoterDorn.de
  • Rezension bei X-Zine.de
  • Rezension bei Fantasyguide.de
  • Die achte Rezension beim “Reich der Spiele” ist bei weitem nicht so positiv wie die anderen, aber auch negative Rezensionen sind ja eine gewisse Werbung. Der Rezensent hat sich jedenfalls mit dem Abenteuer auseinandergesetzt. Einzig die Andeutung, wir hätten die Spieltestberichte nur beigefügt, um Schwächen im Abenteuer zu kaschieren, hat mich ein wenig geärgert.

21. September 2007

Asylum - Ein wahnsinniges Quellenbuch

Gespeichert unter: News — amel @ 12:04

AsylumDer Wahnsinn regiert. Fast zeitgleich mit den neuen Quellenbuch “Dementophobia”, das sich ausführlich mit dem Wahnsinn im Cthulhu-Rollenspiel beschäftigt, veröffentlicht White Wolf sein eigenes Quellenbuch über Wahnsinn.

Das Quellenbuch soll medizische Einrichtungen “erspielbar” machen und das gelingt ihm auch ausgezeichnet. Ein kurzer Überblick im ersten Kapitel über die Geschichte der Behandlung von Geisteskrankheiten bietet den einzigen Blick in die Vergangenheit, der Rest des Buches ist - wie es sich für ein nWoD-Quellenbuch - für eine moderne Horrorwelt gedacht. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Spielmechanismen, gibt dabei aber auch einen guten Einblick in die Charaktermöglichkeiten und die bürokratischen Verwirrungen von großen Gesundheitseinrichtungen. Kapitel drei beschreibt die Beispielanstalt “Bishopsgate”. Sie ist angefüllt mit Abenteuerideen und absonderlichen Begebenheiten, keine Durchschnittsanstalt also, sondern ein gut ausgearbeiteter Abenteuerschauplatz. Auch das nächste Kapitel, das eine ganze Reihe von Patienten enthält, ist als Grundlage für Abenteuer gedacht. Das letzte Kapitel enthält Spielwerte für einige generische NSCs und der Anhang Anmerkungen zur Einbindung der Vampire, Magier und anderen Wesen der WoD.

Für mich war vor allem ein Vergleich zu “Dementophobia” interessant und ich stelle zu meiner großen Freude fest, dass “Asylum” damit nicht vergleichbar ist. Hier wird eine Geschichte erzählt und ein Abenteuerhintergrund geliefert. Es ist mehr auf Lesespaß als auf Hintergrundwissen ausgelegt.

Für den Cthulhuspieler ist “Asylum” also hauptsächlich dann interessant, wenn er an “Cthulhu Now” und nicht-cthuloiden Ideen interessiert ist und für den WoD-Spieler, wenn er das Thema gern in sein Spiel einbauen möchte. Und jeder, der abgefahrene Ideen und Lesespaß in einem Quellenbuch mag, sollte auch ruhig einen Blick darauf werfen.

19. September 2007

Maddrax Reloaded - Das Rollenspiel

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 16:36

Maddrax #200Eine für Rollenspieler hochinteressante Meldung macht zurzeit die Runde: Zur 200. Ausgabe der Heftromanreihe Maddrax gibt es eine Beilage, die ein komplettes Rollenspiel zur Serie enthält. Der Preis beträgt für beide Hefte € 2,50. In Ausgabe 201, die in zwei Wochen erscheint, wird ein Abenteuer enthalten sein.

Schon seit 2001 gibt es auf der Bastei-Seite ein Maddrax-Rollenspiel. Nur wenige (aber hübsche) Grafiken lockern das ansonsten schmucklosen Layout auf und die Regeln sind lang und altmodisch, aber immerhin: Es ist ein Rollenspiel zu einer sehr weit verbreiteten Heftromanreihe. Thomas Biskup hat jetzt ein neues Rollenspiel geschrieben, ein kürzeres, das in einen 64-Seiten-Heftroman passt und der Ausgabe 200 beiliegt. Den Hintergrund liefern die Internetseite zur Romanreihe und natürlich die Heftromane selbst.

Das ist genau die Art von Werbung für Rollenspiele, die schon von so vielen angestrebt und nie erreicht wurde: das Rollenspiel direkt bei den Romanen in der Bahnhofsbuchhandlung.

“Dementophobia” erschienen

Gespeichert unter: News — amel @ 12:58

DementophobiaDie Ankündigungen von “Dementophobia” waren schon sehr vielversprechend und jetzt ist der Band auch endlich erschienen. Es soll u.a. eine Liste mit Spielsituationen und dazu passendem Wahnsinn (falls mal jemand verrückt wird - das soll ja vorkommen) geben. Wenn der Artikel im Laufe der Arbeiten an dem Band nicht herausgekürzt wurde, sollte außerdem ein Teil des Spielregel-Kapitels von mir sein.

Handouts für “Secrets of Los Angeles”

Gespeichert unter: News — amel @ 12:49

Secrets of Los AngelesLaut der Internetseite von Chaosium ist “Secrets of Los Angeles” gedruckt und erscheint Ende Oktober. Schon jetzt kann man ein Preview herunterladen, das wie schon bei “Secrets of Kenya” den Anhang mit den Handouts enthält.

13. September 2007

Tuesday Terribles

Gespeichert unter: Cthulhu — amel @ 15:55

Auch wenn Dominik bereits darüber berichtet hat (und natürlich Lorp.de), wäre das Buch Eibon ohne einen entsprechenden Hinweis nicht komplett. Chaosium bietet seit Kurzem die “Tuesday Terribles” an, das sind kleine Pdf-Dateien mit Informationen zu verschiedenen Chaosiumspielen, also Cthulhu, BRP, Stormbringer und anderen. Es soll NSCs, Gegenstände, okkulte Bücher, Organisationen, Orte und anderes geben. Mal gucken, wie lange Chaosiums Atem ausreicht, um sie regelmäßig zu veröffentlichen. Bisher sind zwei NSCs verfügbar. Man muss angemeldet sein, um sie herunterzuladen.

4. September 2007

Chuck Palahniuk: Der Simulant

Gespeichert unter: Literatur, Rezensionen — amel @ 12:37

Chuck Palahniuk ist vor allem wegen seines Romans “Fightclub” bzw. der entsprechenden Filmumsetzung mit Brad Pitt und Edward Norton bekannt. Ich bin jedenfalls über den Film (und ein Forengespräch) auf den Autoren gekommen und da ich den Film liebe, habe ich beschlossen, auch mal ein Buch von ihm zu lesen. Die Wahl fiel auf “Der Simulant”.

Victor Mancini ist “Der Simulant”. Um Geld für das teure Pflegeheim seiner Mutter zusammenzubringen, geht er in Restaurants und tut dort so, als würde er ersticken. Es gibt immer einen Menschen, den er an diesem Abend zum Helden macht und der ihm aus Freude darüber später Geld schenkt. (mehr…)

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