Einige Seiten des Buches Eibon

27. August 2007

Chonchu, Band 2

Gespeichert unter: Comics, Rezensionen — amel @ 11:36

Chonchu, Band 2[Comic von Sung-Jae Kim (Text) und Byung-Jin Kim (Zeichnungen), Tokyopop, 2007, deutsch, Softcover, 192 Seiten, € 7,50]

Die Geschichte um Chonchu, den Träger des Teufelssteins, der laut einer Weissagung der Untergang seines Volkes, den Mirmidonen, sein soll, geht weiter. Sie wird bedrückender und theatralischer, so viel kann schon mal verraten werden.

Band 1 hat mich mit seiner Erzählweise so verwirrt, dass er mich nicht so recht packen konnte. Es wurde zwischen den Zeiten hin- und hergesprungen. Man kannte die Personen noch nicht und befand sich am Anfang einer Geschichte, die episch zu werden versprach. Es ging um Weissagungen, um Ulpasso, den wahren Sohn des Teufels und natürlich um Chonchu, seinen Bruder, der als Säugling mit dem Teufelsstein gekennzeichnet worden war und seitdem anstelle seines Bruders für den Sohn des Teufels gehalten wurde. (mehr…)

25. August 2007

Archlord, Band 2

Gespeichert unter: Comics, Rezensionen — amel @ 16:46

Archlord, Band 2[Comic von Jin-Hwan Park, Tokyopop, 2007, deutsch, Taschenbuch, 192 Seiten, € 7,50]

„Archlord“, der koreanische Fantasycomic aus dem Hause Tokyopop, geht in den zweiten Band. Die Geschichte des ersten Teils konnte mich zwar, wie sich Leser der ersten Rezension erinnern werden, nicht so richtig vom Hocker reißen, machte mich aber immerhin neugierig auf mehr.

Wir erinnern uns: Zian ist ein junger Mann, der im Wald bei einem alten Weisen namens Kenneth (der vielleicht dämlichste Name für einen weisen Mann, der mir bisher unterkommen ist) aufgewachsen ist, nachdem sein Vater vom Verräter Ernan ermordet worden war. Ernan ist auf der Jagd nach dem Schwert Brumbart, das große Macht verleiht. Zian steht ihm dabei als letzter Nachfahre der Manas-Familie im Weg. Zian traf im letzten Band die „Mage“ Arin (warum Arin keine Magierin, sondern eine „Mage“ ist, bleibt mir ein Rätsel) und mit ihr und seinem Freund, dem Halbork Ugrasil, macht er sich auf in das Land Elka. (mehr…)

22. August 2007

Dan Simmons: Song of Kali

Gespeichert unter: Literatur, Rezensionen — amel @ 09:25

[Taschenbuch, 252 Seiten, Edition Phantasia, deutsch, ISBN-10: 3937897011]

Ich weiß nicht mehr, wie ich drauf gekommen bin, „Song of Kali“ zu bestellen. Vor Jahren hatte ich die Novellensammlung „Lovedeath“ von Dan Simmons auf Englisch gelesen und erinnere mich noch lebhaft an meine Begeisterung. Die Sprache und die Stimmung der Geschichten waren toll. Aus einem Grund, den ich jetzt nicht mehr nachvollziehen kann, beschloss ich vor Kurzem, mal wieder ein Buch von Dan Simmons zu lesen. Bei all den guten Kritiken seiner Bücher, müsste sich doch die alte Begeisterung von damals wieder beleben lassen. (mehr…)

19. August 2007

Das 1W6-Freunde-Rollenspiel

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 16:37

Das 1W6-Freunde-RollenspielDass die Dorp-Crew ein neues Projekt veröffentlicht hat, wurde schon mehrfach berichtet, weshalb ich es hier erst jetzt erwähne, nachdem ich es gelesen habe.

Das 1W6-Freunde-Rollenspiel (zu finden auf der Dorp-Seite) ist ein Jugenddetektivrollenspiel auf kurzweiligen 21 Seiten. Vorbild sind die entsprechenden von uns in Jugendzeiten massenweise konsumierten Hörspiele und Romane: „Die drei ???“, „TKKG“ und natürlich „Die Fünf Freunde“. Es geht also um die detektivische Arbeit von ca 14-jährigen Kindern. Handgreiflichkeiten gibt es selten und falls doch, sind sie schnell beendet. Es wird viel geredet, geforscht und beobachtet und die geistige Überlegenheit der Kinder gegenüber Erwachsenen immer wieder unter Beweis gestellt (als ich vor kurzem mal wieder TKKG hörte, ist mir das erste Mal aufgefallen, was für ein großkotziger Chauvi dieser Tarzan ist). Aber die Geschichten waren toll und wecken heute nostalgisches Seufzen in unseren Kehlen.

„Das 1W6-Freunde-Rollenspiel“ analysiert das Genre sehr anschaulich. Das Regelwerk ist fast schon einfacher als einfach (Kämpfe werden beispielsweise mit einem einzigen Würfelwurf entschieden); es gibt „Fleißkärtchen“, die die besondere Fähigkeit des Jugenddetektivs darstellen, und es wird erklärt, wie man einen Fall entwickelt und wo die Fälle spielen (ich habe bei den Beschreibungen der Beispiellokalitäten gleich mehrfach herzlich gelacht). Mit der GKKT-Bande (sic!) wird eine Beispielgruppe beschrieben.

Das Spiel wirkt, als könne man es wahrhaftig spielen und als wäre es auch dazu gedacht – da kann man sich bei den Dorps nicht immer sicher sein. Es lässt sich leicht und unterhaltsam lesen und pflegt einen passenden Sprachstil. Zu meckern gibt es wenig. Ein Beispielabenteuer hätte vielleicht nicht geschadet und ein oder zwei Dinge hätten sorgfältiger erklärt werden können (der „totale Fehlschlag“ und Verletzungen und Tod), aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten. Es soll ja auch ein Spaßprojekt sein, und die Abenteuerlücke soll Anfang 2008 gleich mit einer ganzen Abenteueranthologie geschlossen werden.

„Das 1W6-Freunde-Rollenspiel“ ist wirklich ein großer Spaß. Nehmt euch ein wenig Zeit das , schnappt euch 1W6 gute Freunde und taucht gemeinsam ab in eure Kindertage!

16. August 2007

Star Frontiers

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 09:00

„Star Frontiers“ von TSR erschien seinerzeit unter dem Titel „Sternengarde“ auf deutsch und war eines der ersten SciFi-Rollenspiele. Die Cover erinnerten teilweise sehr an D&D doch das hat die Fans nicht abgeschreckt. TSR gibt es schon lange nicht mehr und auch „Star Frontiers“ ist den Weg alles Vergänglichen gegangen – außer natürlich im Internet, der großen Fundgrube für alles Totgeglaubte.

Diese Internetseite veröffentlicht einige der alten Bücher als Pdf-Dateien; viele 100 Seiten an Regeln, Abenteuern und Zusatzmaterial gibt es hier zu finden. Es gibt sogar eine Zeitschrift, die halbwegs regelmäßig neue Informationen bringt. Wenn ich die Seite richtig deute, sind die Dateien „Abandonware“, d. h. zurzeit interessiert sich niemand dafür, die Texte neu zu veröffentlichen, weshalb eine kostenlose Veröffentlichung im Internet geduldet wird.

14. August 2007

Nick Hornby: Mein Leben als Leser

Gespeichert unter: Literatur, Rezensionen — amel @ 16:51

Mein Leben als LeserAls ich vor ein paar Tagen mit einer Freundin telefonierte, erzählte sie, dass sie mir ein Buch ausleihen müsse. Wie jeder Mensch auf dieser Welt, habe ich schon viele solcher Angebote bekommen. „Das Buch musst du einfach lesen. Soll ich es dir ausleihen?“, heißt es dann normalerweise und wie jeder Mensch reagiere ich auf solche Angebote skeptisch. Ich habe eine ganze Wohnung voll Bücher, viele davon ungelesen, warum sollte ich mir ein Buch ausleihen? Und dann auch noch ein Buch wie „Mein Leben als Leser“, das eine Sammlung von Kolumnen ist, die Hornby für eine Literaturzeitschrift geschrieben hat? Es enthält Buchrezensionen von Büchern, von denen ich größtenteils noch nie etwas gehört habe und die ich auch nicht vorhabe zu lesen.

„Als ich das Buch las, musste ich die ganze Zeit an dich denken“, war der Grund, warum mir meine Freundin das Buch so ans Herz legte. Das Buch ist mit ca. 150 Seiten recht kurz und außerdem hatte ich gerade „A Long Way Down“ sehr genossen. Warum also nicht? Ein Buch, das aus irgendeinem Grund an mich erinnert, sollte mir doch eigentlich gefallen. (mehr…)

6. August 2007

The Top 100 Things I’d Do If I Ever Became An Evil Overlord

Gespeichert unter: Hexer von Salem, Spielhilfen — amel @ 10:18

Die folgende Liste wurde mir per Mail zugesandt und ist eine witzige und inspirierende Ideenquelle für „Der Hexer von Salem“, „Pulp Cthulhu“ (falls es irgendwann tatsächlich noch erscheint) oder jedes andere Pulp-Rollenspiel. Eine unglaubliche Menge an Klischees ist hier vereinigt, Klischees, die man sich zu Nutze machen kann, wenn man über ein neues Pulp-Abenteuer nachdenkt. Benutzt sie oder lest sie zum Spaß.

The Top 100 Things I’d Do If I Ever Became An Evil Overlord

1. My Legions of Terror will have helmets with clear plexiglass visors, not face-concealing ones.

2. My ventilation ducts will be too small to crawl through.

3. My noble half-brother whose throne I usurped will be killed, not kept anonymously imprisoned in a forgotten cell of my dungeon.

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5. August 2007

Labyrinth Lord erschienen

Gespeichert unter: News — amel @ 14:12

Der „Retro-Klon“ „Labyrinth Lord“ ist erschienen. Das Rollenspielsystem ist aus den alten „First Edition Rules“ und dem d20-SRD aufgebaut und will das alte Spielgefühl von D&D wieder an den Tisch bringen. Die Regeln sind Open Source und explizit dazu geschrieben worden, um anderen Firmen (oder Privatpersonen) ein freies Regelwerk in die Hand zu geben, auf dessen Grundlage sie publizieren können. Und spielbar ist es auch.

The Pulp Avengers

Gespeichert unter: Cthulhu abseits, Hexer von Salem, Spielhilfen — amel @ 09:15

The Pulp Avengers ist ein ausgezeichneter Artikel über Pulp: Was genau Pulp eigentlich ist, wo man Inspirationen herbekommt und wie man Pulp leitet. Der Artikel ist schon fast ein Pflichtlektüre, wenn man sich für Pulp im Rollenspiel interessiert und dementsprechend sehr gut als Begleittext zum „Hexer von Salem“-Rollenspiel geeignet. Ein absolutes Muss. Kombiniert man diesen Artikel mit dem „Hexer“-Grundregelwerk und GURPS Cliffhangers, braucht man nie wieder einen anderen Text, um Pulp zu spielen.

4. August 2007

The Lester Dent Pulp Paper Master Fiction Plot

Gespeichert unter: Cthulhu abseits, Hexer von Salem, Spielhilfen — amel @ 17:12

Lester Dent ist am besten bekannt als Haupt-Autor der Pulp-Reihe „Doc Savage“. In diesem Artikel beschreibt er eine Formel, wie man jede Woche einen 6000-Worte-Roman aus dem Hut zaubern kann. Auch im Rollenspiel und somit für den „Hexer von Salem“ kann der Artikel eine große Hilfe sein.

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