Auf der archivierten, ehemaligen Homepage von John Tynes findet man neben einigen anderen interessanten Artikeln das Szenario „Instrument of Precision“ für das mir völlig unbekannte Rollenspiel „Trauma“. Das Szenario ist als Nebenhandlung in einer laufenden Kampagne (oder einem längeren Abenteuer) gedacht. Theoretisch kann man es in jedem modernen Horrorrollenspiel einsetzen – vorausgesetzt man mag es surreal.
Eine junge Frau taucht ohne Vorwarnung im Leben eines der Charaktere auf. Sie ist seltsam, fast als käme sie von einem anderen Stern. Später taucht das FBI auf und sucht nach ihr, doch auch mit dem Agenten vor der Tür des Charakters scheint etwas nicht zu stimmen. Erklärungen für die seltsamen Begebenheiten gibt es keine.
Befindet man sich im „Unknown Armies“-Universum könnte ein Epideromant eine wichtige Rolle spielen, aber auch diverse andere Adeptensorten und jeder beliebige Archetyp. Wenn man ein UA-Abenteuer hat, das man gern ein wenig aufpeppen möchte, ist „Instrument of Precision“ jedenfalls eine gute Quelle für ein wenig Irrealität.
Seit wenigen Tagen ist in Deutschland das neuste Quellenbuchbuch für „All Flesh Must Be Eaten“, dem einzigen und besten Zombierollenspiel der Welt, erhältlich. „All Tomorrow’s Zombies“ beschreibt uns die Science-Fiction-Zombies von morgen. Neben Regeln für Cyberware, Nanotechnologie und Raumschiffe enthält das Buch fünf so genannte Deathworlds, also Kampagnenbeschreibungen, in denen irgendeine Welt auf Zombies trifft. Die Deathworlds beschreiben Zombies in einer Cyberpunkwelt, in einer Space Opera, einer virtuellen Realität (hochgeladene Computerzombies), einer Welt verändert von Nanotechnologie und in einem Mix aus „Resident Evil“ und „Alien“. Es sind also wieder einmal alle Themen abgedeckt und wem das nicht reicht, der bekommt noch ein weiteres Kapitel mit einer Reihe von kurzen Deathworlds für mehr Auswahl.
[Quellenbuch und Abenteuer für Cthulhu von David Conyers, 