Einige Seiten des Buches Eibon

28. Juni 2007

Ken Hites „Tour de Lovecraft“ beendet

Gespeichert unter: Cthulhu, News — amel @ 09:29

„So I hold that Lovecraft’s art — like all great art — is fundamentally of its own origin. It comes from where it comes, be it genius, or the Muses, or the Gates of Deeper Slumber. Lovecraft, like all artists, learned to transmit it, to shape it and tame it for our view, as best he could. The proof is in the pudding: Cthulhu (and all that he stands for) has become as Superman, or Sherlock Holmes, or Robinson Crusoe, or Hamlet, or Lancelot, or Jason and the Argonauts — a timeless icon, a myth. Like all myths it can be endlessly interpreted, set on new pedestals or loudly flung away. Without HPL’s craft — and yes, without his „mechanist materialism“ and his psychosomatic fish allergies — he could not have revealed Cthulhu to us in just that form. And without his blindness and his lyre Homer couldn’t have sung the words he did, either. But now, Troy burns eternally. And Cthulhu fhtagn.“Kenneth Hite

Kenneth Hite hat seine Tour beendet. In den letzten Monaten hat er im Zuge seiner Arbeit an „Trail of Cthulhu“ alle Geschichten Lovecrafts kommentiert. Man mag nicht immer seiner Meinung sein (und man sollte die jeweilige Geschichte kennen, um die Kommentare wirklich zu genießen), doch interessant ist seine Meinung allemal.

Dying Earth

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 00:00

FanPro hat vor gar nicht langer Zeit unter dem Titel „Cugels Irrfahrten“ alle Geschichten um den Gauner Cugel veröffentlicht. Cugel lebt auf einer sterbenden Erde – der „Dying Earth“ – die mit fantastischen Kreaturen vollgestopft und von verrückten Typen überflutet ist. Alle anderen Dying-Earth-Geschichten sollen in einem zweiten Buch erscheinen.

Jack Vance beweist einen unglaublichen Einfallsreichtum in den ironischen, witzigen Geschichten und Robin D. Laws, einer der besten Spieledesigner der Welt, hat sich der sterbenden Erde angenommen. Auf der Homepage des Verlages Pelgrane Press bekommt man die Kurzregeln des Systems, die erstaunlich vollständig und problemlos spielbar sind, wenn man auf „Cugel-Level“ bleibt, also einem Spiel, indem man Cugel-artige Gauner spielt. Abenteuer gibt es auch.

26. Juni 2007

Mazes and Minotaurs

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 00:00

Als John Ross „Critical Encounter“ schrieb, wusste er nichts von der anderen Retro-Parodie, die es im Netz gab. Mazes and Minotaurs ist „das erste Rollenspiel der Welt, das nie existiert hat“, ein Retro-Rollenspiel, dass den Spielen der 70er nacheifert und uns so ein wenig über unsere Wurzeln verrät. Ansätze von Parodie finden wir im Vorwort und an anderen Orten – und zu funktionieren scheint es auch noch.

Zum „20-jährigen Jubiläum“ wurde nun sogar die „Revised Edition“ veröffentlicht. RM&M besteht aus vier Büchern und kann ebenfalls von der Homepage heruntergeladen werden.

25. Juni 2007

Encounter Critical

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 15:48

Wenn S. John Ross einen Witz macht, dann gibt er sich Mühe damit.

Hank Riley ist Ross’ Alter Ego, ein Rollenspieler, der ca. 1979 ein „super cooles, total innovatives“ Rollenspiel veröffentlicht hat. Heraus kam ein Rollenspiel mit schlechten aber mit viel Herz gestalteten Zeichnungen, vielen Tabellen und abgefahrenen Monstern. Es war ein Hit – damals. Für den Leser von „heute“ ist es ein Mittelding aus Parodie und Nostalgie-Auslöser, das viel mehr über die Anfänge des Rollenspiels aussagt als es jeder „Geschichte des Rollenspiels“-Artikel könnte.

Doch nicht nur das: Es existiert ein Interview mit Hank und Pläne, was er noch alles veröffentlichen wollte. Es gibt sogar Material von Fans.

Man kann „Encounter Critical“ als pdf-Datei herunterladen oder als Buch (Hard- oder Softcover) kaufen. Die PDF-Datei kursierte lange in den Netzwerken von Sharing-Tools und wurde auf Cons und Messen als „coole Entdeckung“ weitergegeben – und jeder ist drauf reingefallen.

Hier ist eine Rezension des Spiels. Klingt das nicht großartig?

24. Juni 2007

Der Hexer von Salem

Gespeichert unter: Cthulhu abseits, Hexer von Salem — amel @ 00:00

Der Hexer von SalemInsgesamt scheint sich „Der Hexer von Salem“ nicht allzu großer Beliebtheit zu erfreuen. Ich kann mir zwar denken, woran das liegen könnte, doch eigentlich hat das Action-Cthulhu-Regelwerk etwas besseres verdient

Ich erfuhr vom Hexer durch eine Mail, in der Autoren für das Buch gesucht wurden. Ein Rollenspiel, das auf den „Hexer von Salem“-Romanen von Wolfgang Hohlbein basiert und – natürlich – die Cthulhuregeln benutzt – ich war spontan begeistert.

Vor vielen Jahren habe ich mit großem Vergnügen ein paar der Romane gelesen, allerdings bin ich da noch zur Schule gegangen. Meine Hohlbein-Phase ist seitdem lange vorbei und ich empfinde die Romane heute als oberflächliches Geschreibsel bestenfalls und langweiligen Mist schlimmstenfalls. Doch als Rollenspiel ist die Welt des Hexers optimal geeignet. Für ein Rollenspiel sind all die Dinge gut, wegen derer ich die Romane nicht mehr gern lese: Die allzu klare Gut-Böse-Trennung und die teilweise unnötige Action und oberflächliche Handlung, all das sind Dinge, die man selbst in den „künstlerischsten“ Rollenspielen findet. Sie gehören einfach zum Spiel dazu und sind ein Quell für viel Spaß. Pulp eben. Rollenspiel ist Pulp!

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23. Juni 2007

Savage Worlds: Explorer’s Edition

Gespeichert unter: News, freie Rollenspiele — amel @ 14:08

Savage Worlds für $9,99!

„Savage Worlds“ ist ein grandioses Universal-Rollenspiel für schnelle, einfache Pulp-Spiele. Es geht um Spannung und darum auch größere Kämpfe schnell und einfach spielen zu können.

Das Spiel wird es ab Juni für $9,99 in einer speziellen „Explorer’s Edition“, die auf 160 bunten Seiten alle Regeln enthält, die zum Spiel nötig sind. Ob die Ausgabe genau die gleichen Infos enthält wie die Hardcover-Grundregeln, ist der Ankündigung (pdf) allerdings nicht zu entnehmen.

Wer einen Eindruck von „Savage Worlds“ bekommen möchte, sei auf die Testdrive Rules verwiesen, die es zusammen mit diversen Abenteuern und fertigen Charakteren umsonst als Download gibt.

Ich habe „Savage Worlds“ einmal gespielt. Die Regeln sind wie vom Verlag Pinnacle Games versprochen robust, einfach und bieten trotzdem all den Crunch, auf den man als Spieler ungern ganz verzichtet. Auf jeden Fall einen Blick wert und für $9,99 fast schon ein Pflichtkauf.

22. Juni 2007

Spielbücher

Gespeichert unter: freie Rollenspiele — amel @ 10:38

Die Spielbücher, in denen man von Abschnitt zu Abschnitt geschickt wird und jeweils am Ende entscheiden kann, wie es weitergeht, sind für mich pure Nostalgie. Mit Steve Jacksons und Ian Livingstons „Fighting Fantasy“-Reihe habe ich unendlich viel Spaß gehabt. Wer erinnert sich nicht gern an „Der Hexenmeister vom Flammenden Berg“.

Die Zeit der Solo-Bücher ist eigentlich lange vorbei. Ab und zu gibt es noch das eine oder andere Solo-Abenteuer für DSA oder andere Rollenspiele, aber das war es auch. Bis vor kurzem. Die Spieleverlage scheinen die Solos wiederzuentdecken, denn Pegasus veröffentlicht seit einiger Zeit wieder Bücher unter dem Titel „Abenteuer Spielbücher“ und Mongoose wollen im Sommer die alte „Lone Wolf“-Reihe wieder aufleben lassen. Joe Dever erweitert dafür extra die alten Bücher. (Die neue Auflage des „Lone Wolf“-Rollenspiels soll übrigens auf das Regelsystem der Spielbücher aufbauen.)

Da aber Unmengen von Solo-Spielbüchern vergriffen und vergessen sind, kann man einige davon Online bekommen. Das Project Aon ist seit heute bei den Links zu finden. Eifrige Fans machen hier die alten Lone-Wolf-Bücher Online und zum Download verfügbar. Sie erhalten die alten Illustrationen, bieten ein Charakter-Verwaltungs-Programm, Errata, Kommentare und diverse andere Bücher und Newsletter zum Download – also alles, was das Fan-Herz begehrt.

Als weiterer Linktipp sei auf die Gamebooks-Seite von den Underdogs hingewiesen. Hier wurden massenweise alte Spielbuchserien eingescannt und verfügbar gemacht. Das Copyright ist nicht offiziell ausgelaufen, da die Bücher aber seit über 10 Jahren vergriffen und die Firmen größtenteils verschwunden sind, geht der Betreiber der Seite davon aus, dass sich niemand beschwert. Besucher der Seite sollten das bedenken. Zumindest kann man sich hier Anregungen holen, wonach man in Online-Antiquariaten auf die Suche gehen könnte.

21. Juni 2007

Archlord, Band 1

Gespeichert unter: Comics, Rezensionen — amel @ 01:00

Archlord 1[Comic von Jin-Hwan Park, Tokyopop, 2007, deutsch, Softcover, 166 Seiten, € 7,50]

Leon, ehrenhafter Ritter und Träger des Schwertes Brumbart, wurde von einem bösen Mitmenschen in eine Falle gelockt und getötet. Er kämpfte für ein Gleichgewicht aller Mächte und nun kämpfen Mondelfen, Magier, Orks und Menschen so lange bis ein neuer Träger des Schwertes – ein neuer „Archlord“ – seinen rechtmäßigen Platz eingenommen hat. (mehr…)

19. Juni 2007

Handouts für „Mansions of Madness“

Gespeichert unter: Cthulhu — amel @ 09:17

Auf der Homepage von Chaosium gibt es jetzt die Handouts aus dem „neuen“ Abenteuerband „Mansions of Madness“ zu kostenlosen Download. Nachdem Chaosium auch schon für „Secrets of Kenya“ die Handouts incl. Preview zum Download anbot, kann man vielleicht hoffen, dass das jetzt üblich wird, aber das bleibt abzuwarten.

Diverse weitere Handouts findet man übrigens hier.

16. Juni 2007

The Books of Sorcery Vol. II – The White and Black Treatise

Gespeichert unter: Exalted, Rezensionen — amel @ 18:47

The White and Black Treatise[Quellenbuch für Exalted 2nd Edition von div. Autoren, White Wolf, 2006, Sprache: Englisch, Softcover, 160 Seiten, $ 24,99]

Schwarze und weiße Magie, „Sorcery“ und „Necromancy“: zwei entgegengesetzte Seiten eines Buches, die eine das Negativ von der anderen. Nun, wir wollen nicht zu viel Symbolismus hineininterpretieren, doch die Gestaltung des zweiten „Book of Sorcery“ für „Exalted“ könnte passender kaum sein.

Das Buch hat keine Rückseite. Je nachdem wie man es hält, hat man entweder das Cover des „Black Treatise“ oder des „White Treatise“, also der Zauberbücher für die schwarze „Necromancy“ und die weiße „Sorcery“, vor sich. Die dunkle Seite zeigt weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund und auch der Rest ist als Negativbild gestaltet, bis hin zu einigen Sprechblasen in den kurzen Comics. Die Comics bilden diesmal eine fragmentierte Geschichte: Auf der dunklen Seite werden die Pläne einer Nekromantin gezeigt und auf der weißen erkämpft sich eine Zauberin einen Weg in Richtung der Festung der Nekromantin. Das zentrale Bild, dort wo die beiden Buchhälften aufeinandertreffen, ist eine doppelseitige Abbildung, wie sich die beiden gegenüberstehen. Optisch geht das Konzept also voll auf. (mehr…)

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